Mönchengladbach, St. Barbara

Opus 1115Zur bestehenden Klaisorgel von 1954, welche unter Denkmalsschutz steht planten wir einen Zubau, der es ermöglichen sollte, den gewachsenen kirchenmusikalischen Bedürfnissen der Gemeinde Rechnung zu tragen. Besonders die Darstellung von Orgelliteratur des 19. Und 20. Jahrhunderts sollte berücksichtigt werden. Das vorhandene Instrument birgt schon eine Fülle von geeigneten Klangfarben, welche auf vielfältige Weise nun ergänzt werden können. Um die zugebauten Register möglichst effizient nutzen zu können, wurde der neue als Schwellwerk angelegte Zubau in zwei Sektionen aufgeteilt, welche getrennt voneinander an alle Klaviere und das Pedal angekoppelt werden können. Eine solistische Flöte mit großer Dichte wurde dem Hauptwerk angegliedert.

Die Erweiterungen stehen losgelöst vom Aufbau der Klaisorgel, mit eigener Windversorgung, sodass die alte Klaisorgel nicht tangiert wird. Im Spieltisch wurde eine zusätzliche Staffelei eingerichtet, die in Stil und Machart an die Bauart Klais der fünfziger Jahre angeglichen wurde.

Für den Zubau konnten originale Kegelladen und Pfeifenwerk aus Beständen unserer Firma verwendet werden.

Für das Projekt war Heinz Josef Clemens (Mönchengladbach, St. Barbara) beratend tätig. Als Sachverständiger wirkte Herr KMD Udo Witt (Mönchengladbach)