Essen-Steele, Friedenskirche

Opus 1119

In der evangelischen Kirche zu Essen- Steele realisierten wir die Erweiterung der 2005 erbauten Wagnerorgel. Die schon beim Bau der Orgel vorbereiteten Register konnten nun realisiert werden und von uns gefertigt und eingebaut werden.

Damit ist das Konzept der Orgel um einige wesentliche, bis dato aber noch fehlende Details bereichert worden.

Im Hauptwerk bauten wir ein hölzernes Flötenregister (Concertflöte) ein, welches sich gut in das Ensemble der Grundstimmen im Hauptwerk einfügt.

Das Schwellwerk erhielt eine schwebende Stimme und das Zungenregister Oboe in französischer Bauweise.

Das Pedal erhielt noch die geplante große Quinte, welche der Orgel die nötige Gravität verleiht.

Die Konzeption des Instrumentes beruht auf mitteldeutschen Orgeln des 19. Jahrhunderts, welche aus der Silbermanntradition kommend damals neuartige, moderne Klangvorstellungen realisierten.

Als Besonderheit hat das II Manual zwei Sektionen, wovon die erste als Positiv konzipiert ist, die zweite ein schwellbares Echowerk aufnimmt. Beide Sektionen werden über eine Klaviatur angespielt.

Das Instrument wurde behutsam in der Intonation angepasst, sodass sich heute ein Instrument mit vielfältigen Möglichkeiten ergibt.

Abschließend fertigten wir neue vergoldete Registeraufschriften welche auch optisch den nun  abgeschlossenen Orgelbau unterstreichen.